Betriebsanweisungen nach TRGS 555

Der Arbeitgeber stellt sicher, dass den Beschäftigten vor Aufnahme der Tätigkeit eine schriftliche Betriebs­anweisung zugänglich gemacht wird, die der Gefährdungs­beurteilung Rechnung trägt. Die Betriebs­anweisung ist in einer für die Beschäftigten verständlichen Form und Sprache abzufassen und an geeigneter Stelle an der Arbeitsstätte möglichst in Arbeits­platznähe zugänglich zu machen. Betriebs­anweisungen sind arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene verbindliche schriftliche Anordnungen und Verhaltensregeln des Arbeitgebers an Beschäftigte zum Schutz vor Unfall- und Gesund­heitsgefahren,Brand- und Explosionsgefahren sowie zum Schutz der Umwelt bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen.

Es kann zweckmäßig sein, Betriebs­anweisungen in einen stoff- und tätig­keits­spezifischen Teil (Eigenschaften des Stoffes, Gefährdungen durch den Stoff, spezifische Schutz­maßnahmen usw.) sowie einen betriebs­spezifischen Teil (Alarmplan, Notrufnummern, zu benachrichtigende Personen, Verhalten bei Betriebs­störungen usw.) aufzuteilen. Es können zu einem betriebs­spezifischen Teil mehrere stoffbezogene Teile zugeordnet werden. Die Bedingung, eine "arbeitsbereichs- und stoffbezogene” Betriebs­anweisung zu erstellen, erfordert spezielle Informationen aus beiden Bereichen.

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